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Peter Maier GmbH

Gesundheitsrisiken bei billigen Armaturen oder "Warum Qualität kostet"

Immer häufiger werden die Endkunden, Planer, Fachgroßhändler, Installateure und Handwerker 
durch Billigangebote vor allem auch aus dem Ausland verführt. Der Unterschied zwischen unseren
Marken-Produkten und den Billiganbietern lässt sich auf den ersten Blick nur am Preis festmachen.
Doch wie ist das möglich? 


Trinkwasser als unser wichtigstes Lebensmittel darf bis zur Entnahmestelle des Verbrauchers keine unzulässigen
Qualitätseinbußen erleiden. Dementsprechend kommt den Werkstoffen in der Trinkwasser-Installation eine beson-
dere Bedeutung zu.
Planer, Fachgroßhändler, Handwerker sowie die Bauherren sollten sich der Gefahr bewusst sein, welchem Risiko
sie sich mit dem Einbau solcher Billig- und Importprodukte aussetzen.

Bei sensiblen Bereichen wie Trinkwasser oder Unterputzinstallation sollte die Qualität und das Vertrauen in das Produkt
eine entscheidende Rolle spielen. Die Eisenwerk Wittigsthal GmbH ist gemeinsam mit anderen namhaften Herstellern in
Deutschland diesem Thema auf den Grund gegangen.

Oft wird das Thema Lohnkosten als Preisvorteil bei ausländischen Produkten angegeben. Aber gerade bei material-
intensiven und qualitativ sensiblen Produkten trifft dies nur noch in geringem Maße zu. Bei Massenfertigung und 
Automatisierung spielen die Lohnkosten nur eine untergeordnete Rolle (ca. 10 % des Produkt-Preises), d.h. "alle
Hersteller müssen weltweit mit dem gleichen Wasser kochen". Qualität hat seinen Preis.

Ein konkretes Beispiel hierfür sind die im Wasserzählermodul UP -fix von Wittigsthal verbauten Messing- und Roguss-
Strecken. Das Material dieser Strecken wird beim Einsatz im Trinkwasser- bereich durch die DIN 50930, Teil 6 (1)
geregelt. Die Materialpreise für die verbauten Messing- und Roguss-Strecken liegen weltweit auf einem ähnlichen Niveau. 

Bei Wittigsthal fragte man sich, wie Mitbewerber vergleichbare Produkte 25 % billiger anbieten können. Aufgrund 
von Recherchen ist die Eisenwerk Wittigsthal Gmbh gemeinsam mit den anderen Herstellern zu gleichen Ergebnissen 
gekommen. Dies ist nur möglich, weil die Qualitätsanforderungen für Trinkwasser nicht berücksichtigt wurden. Zum 
Beispiel wurden bei einer Rotguss-Armatur eines Anbieters auf dem deutschen Markt, welches in Deutschland für den 
Trinkwasserbereich verkauft wird, Grenzwertüberschreitungen bei den Gefahrenstoffen wie Blei und Zinn von über 40 % 
festgestellt!

Nach der neuen Rechtslage - am 1. Januar 2003 trat die neue Trinkwasserverordnung in Kraft - beträgt der derzeitige 
zulässige Höchstwert für Blei im Trinkwasser 0,025 Milligramm je Liter (mg/l) = 25 Mikrogramm je Liter (µg/l)².

Hier zeigt sich ganz klar, dass nicht überall "mit dem gleichen Wasser gekocht wird" und dass Unternehmen, 
die in Deutschland bzw. Westeuropa ihre Produkte fertigen lassen, ihre Verantwortung gegenüber den Verbrauchern 
ernster nehmen, im Gegensatz zu Importfirmen, die nur auf Profit aus sind und ohne Skrupel gegenüber dem Verbraucher
ihre Produkte auf den Markt bringen, denn niedrige Löhne gehen in aller Regel mit niedriger Produktivität einher.

Die richtige Auswahl der Materialien, die Entwicklung von innovativen Ideen und eine sorgsame Qualitätssicherung haben
ihren Preis. An diese Kosten kommt kein Hersteller vorbei. Ob Bio-Produkt, Spielzeuge oder Wasserzähler-Block, der 
Verbraucher vertraut auf die Qualität und das Verantwortungs-Bewusstsein des Unternehmers. Hier sollten sich die 
Planer, Fachgroßhändler, Handwerker sowie die Bauherren der Gefahr bewusst sein, welchem Risiko sie sich mit dem 
Einbau solcher Billig- und Importprodukte aussetzen.

Die dadurch eventuell entstehenden Schadensersatzforderungen sowie Rechtsstreitigkeiten und ein damit verbundener 
Imageverlust sind gewaltig und treffen nicht nur das verantwortliche Unternehmen sondern den gesamten Markt. 
Trinkwasser als unser wichtigstes Lebensmittel darf bis zur Entnahmestelle des Verbrauchers keine unzulässigen 
Qualitätseinbußen erleiden. Dementsprechend kommt den Werkstoffen in der Trinkwasser-Installation eine besondere
Bedeutung zu.

Wittigsthal-Produkte sind made in Germany bzw. made in Europa. Der Kundennutzen, die Qualität und die 
Kundensicherheit stehen hier an oberster Stelle. Reines Trinkwasser ist ein kostbares Gut und uns allen sollte 
daran liegen, dass es ab der Quelle bis zum Nutzer in bester Qualität zur Verfügung steht.


Technische Informationen von Wittigsthal finden Sie hier im Internet.


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1 Korrosion metallischer Werkstoffe im Innern von Rohrleitungen, Behältern und Apparaten bei der Korrosionsbelastung 
durch Wasser, Teil 6: Beeinflussung der Trinkwasserbeschaffenheit

² Ab dem 01.12.2013 wird der zulässige Höchstwert für Blei im Trinkwasser in einem weiteren Schritt deutlilch gesenkt, 
auf 0,010 mg/l = 10µ/l.